Seit einigen Jahren läuft die Autorin regelmäßig und nimmt an Laufveranstaltungen und -wettbewerben teil. Das Training spielt eine wichtige Rolle in ihrem Leben. Motivation und Ziele sind erforderlich, um am Ball zu bleiben, doch muss auch der Sport in den Alltag integriert werden. Das ist nicht leicht, vor allem dann, wenn Beruf und Familienarbeit kaum Zeit für ein aufwändiges Hobby lassen. Wie sie es dennoch schafft, ein monatelanges Marathontraining zu absolvieren, schildert Kerstin Lingemann in diesem Tagebuch, das sie während eines Laufjahres geführt hat.

 

Lauf einfach!                                                 

Lingemann, Kerstin                                                  

                                                                                 

Paperback 180 Seiten                                               

ISBN 978-3-7347-8666-2                                                                     

Verlag: Books on Demand                                        

€ 11,90

 


E-Book (Kindle, epub, iTunes, google)

ISBN: 978-3-7392-6948-1

€ 4,99

 

Rezensionen

Nähere Infos zur Entstehung des Buches

Ich bin Läuferin. Das Laufen ist für mich Ausgleich und Ansporn zugleich. Es baut Stress ab und hilft mir, Ideen zu finden.

Auf diese Weise ist das Buch Lauf einfach! entstanden. Während meiner Ausbildung zur "Autorin" bei der Schule des Schreibens, fand ich die Idee zum Buch. Schreib über das, was du kennst, hieß es da. Und das habe ich getan. Ich laufe gerne, ganz klar. Warum also nicht ein Buch darüber schreiben? Da ein Ratgeber für mich nicht in Frage kam, habe ich zunächst in Tagebuchform alles notiert, was mir am laufen gefällt. Ich habe fast jeden Tag meine Empfindungen beim Laufen aufgeschrieben. Bei einem längeren Lauf kam mir dann die Idee, einfach dieses Tagebuch zu veröffentlichen.

 

Laufen kann jeder, aber ich will nicht einfach nur joggen. Mein Antrieb sind die Laufveranstaltungen. Da ist es mit einfachen Läufen im Stadtwald oft nicht getan. Bei einem 10km-Volkslauf kann man vielleicht noch so durchkommen, aber einen Marathon wird keiner ohne Training schaffen, und sich wohl auch nicht zumuten. Daher ist es sinnvoll, gezielt zu trainieren. Das habe ich getan. Mein Motto dabei: Lauf einfach!

Wann immer mir Zeit zum Laufen blieb, habe ich das getan. Meine Kinder haben mich begleitet oder gestöhnt, meine Familie hat mich zu jedem Wettbewerb begleitet. Ohne diesen Zuspruch wäre es wohl nichts geworden, an all den Volksläufen teilzunehmen. Und es wäre mir auch nicht so leicht gefallen, einfach zu laufen. Denn Lauf einfach! ist schnell daher gesagt. Doch ich musste auch bereit sein, zurückzustecken. Ich musste mein Ziel vor Augen behalten, um durchzuhalten. Manches Mal hätte ich lieber mit der Familie ein Picknick gemacht, statt anstrengende 30km-Läufe zu absolvieren. Aber bisher wurde mein Ehrgeiz immer belohnt. Der Zieleinlauf beim Frankfurt-Marathon über den roten Teppich in die Festhalle gehört für mich einmal pro Jahr inzwischen dazu. Es ist ein bisschen wie berühmt sein.

 

Mit Lauf einfach! will ich aber nicht nur zeigen, dass es möglich ist, intensiv Sport zu treiben, wenn man Familie und Beruf hat, sondern dass man ebenso jedes andere Ziel verfolgen kann, wenn man nur hart genug daran arbeitet. Der Fokus liegt darauf, es einfach zu tun. Du willst den Job wechseln? Tu's einfach! Du willst pünktlicher werden? Tu's einfach! Du willst sportlicher werden? Lauf einfach!


 

 

 

Erfahrungsbericht bei Ciao.de

http://www.ciao.de/Mein_eigenes_Buch__Test_9061442

 

Hallo Ihr Lieben,

heute möchte ich euch etwas über mich persönlich erzählen. Wie ihr dem Titel meines Berichtes entnehmen könnt, geht es um mein Buch, mein eigenes Buch. Bis vor Kurzem konnte ich mir das noch gar nicht vorstellen, eine Veröffentlichung zu starten. Es war ein Traum – mehr nicht. Aber jetzt ist das Ganze real und ich möchte mit euch teilen, wie es dazu gekommen ist.

Warum muss es überhaupt ein Buch sein?


Berichte schreiben bei Ciao ist schön, aber doch sehr schnelllebig und oberflächlich, zumindest in den Kategorien, in denen ich schreibe. Oft kann ich nicht nachvollziehen, ob ein Bericht nur angeklickt wurde oder ob sich jemand tatsächlich die Mühe gemacht hat, ihn zu lesen. Entsprechend schnell tippe ich die Berichte oft auch ein.

Meist sind es die Geschichten und Berichte im Ciao Café, die etwas mehr Aufmerksamkeit erlangen, weil es hier um echte Belange geht und nicht um ein Produkt, das morgen schon wieder durch ein anderes ersetzt wird. So ähnlich verhält es sich auch mit (m)einem Buch. Wenn es um Emotionen geht, dann möchte ich als Autor wahrgenommen werden und nicht in der Masse der dahingetippten Buchstaben untergehen. Ein Buch hat einen Wert. Jemand hat Geld dafür bezahlt. Das heißt für mich: selbst wenn der Inhalt schlecht dargestellt wurde, so hält man doch einen Gegenstand in der Hand. Vielleicht erfreut sich der eine oder andere an dem Cover oder blättert einfach gern darin herum. Deshalb habe ich ein Buch geschrieben. Ich wollte etwas schreiben, das man auch anfassen kann.

Worum geht es in dem Buch?


Es ist ein Tagebuch. Und, wie der Titel schon vermuten lässt: es geht ums Joggen. Laufen ist nicht nur mein Hobby, sondern es gehört inzwischen zu meinem Leben wie das tägliche Zähneputzen. Außerdem laufe ich nicht bloß zum Vergnügen, sondern ich nehme gerne an Wettkämpfen teil. Vor allem der Marathon hat es mir angetan.

Doch einen Marathon läuft man nicht einfach mal so. Die richtige Vorbereitung auf den langen Lauf ist sehr wichtig. Man muss genug Läufe von 25km und mehr machen, um die lange Strecke gut durchzustehen, und nicht am Ende verletzt zu sein oder gar aufgeben zu müssen. Die Muskeln und Gelenke müssen sich an die extreme Belastung gewöhnen.
Das Training ist sehr aufwändig. Oft laufe ich in den Monaten vor dem Event 40-60km pro Woche, manchmal auch mehr. Allein dafür benötige ich bei einer Geschwindigkeit von 10km/h mindestens 4-6 Stunden pro Woche, hinzu kommen Vor- und Nachbereitung wie umziehen, duschen, ausruhen, so dass man mit einem Aufwand um die 9 Stunden pro Woche rechnen kann.
Da ich kein Leistungssportler bin, muss ich das Training aber in meinen Alltag einbauen. Zu der Zeit, als das Buch entstanden ist, hatte ich einen Teilzeit-Job mit 20h/Woche. Plus Fahrtzeit mit dem Rad von je einer halben Stunde, macht das einen wöchentlichen Zeitaufwand von 25h/Woche. Und nicht ganz nebenbei bin ich auch noch Mutter zweier Kinder, die sowieso meine Aufmerksamkeit fordern, und das 24/7.

Ihr könnt euch also vielleicht vorstellen, dass die Marathonvorbereitung daher nicht immer ganz leicht war. Und genau darum geht es in meinem Buch. Es geht um mich, meine Familie, um Organisation und um die Veranstaltungen selbst. Ich habe ein paar Trainingspläne erstellt und diese handschriftlich kommentiert, Bilder hinzugefügt und mich immer wieder sehr darüber gefreut, wie meine Familie mich unterstützt.



Zur Entstehung des Buches


Das Buch ist das Ergebnis meines Schreibkurses. Einige haben vielleicht meinen Bericht über die Schule des Schreibens gelesen. Dort habe ich dargestellt wie ein solcher Fernkurs aufgebaut ist und was er mir gebracht hat. Einige mögen die Augen verdrehen, in Anbetracht, was ein solcher Kurs kostet. Aber aus meiner Sicht, war das eine gute Entscheidung. Die regelmäßigen Rückmeldungen der Lektoren haben mir Mut gemacht, etwas Eigenes auf die Beine zu stellen. Ich hätte mich sonst nicht getraut, eine Veröffentlichung zu wagen.
Die Schreibschule hat mir also das nötige Selbstbewusstsein und Durchhaltevermögen verschafft, ein ganzes Buch zu schreiben.
An einen Roman habe ich mich nicht herangetraut. Das ist und bleibt mein großes Ziel für später. Aber aus meinen Erfahrungen mit dem Laufen konnte ich durchaus genug Material sammeln, um 180 Seiten zu füllen.

Da ich nicht viel recherchieren musste, um an Infos zu kommen, fiel mir das Schreiben leicht. Nach dem Laufen habe ich einfach handschriftlich notiert, wie weit und wie schnell ich gelaufen bin, wie ich mich dabei gefühlt habe, und so weiter. Diese Notizen haben ein ganzes A5 Notizbuch und noch etwas mehr gefüllt.
Warum handschriftlich? Es tut mir gut, mit dem Füller zu schreiben. Das erleichtert mir, emotionaler alles festzuhalten, was mich bewegt. Das Tippen auf der Tastatur hat etwas Mechanisches und Unnatürliches. Ich finde, das wirkt sich auf den Inhalt aus.

Doch das Ganze muss auch abgetippt werden. Hierfür hätte ich mir so manches Mal eine Sekretärin gewünscht. Aber ich habe es geschafft. Beim Abschreiben konnte ich bereits erste Änderungen einfließen lassen, was mir die spätere Überarbeitung bereits erleichtert hat.
Beim nächsten Schritt habe ich mich schon wie eine richtige Schriftstellerin gefühlt: Ich habe das Buch als gedrucktes Exemplar bei BoD bestellt (noch ohne ISBN, nur Just for Fun) und ein weiteres Mal überarbeitet. Danach ging es ans Lektorat und schließlich habe ich die Dateien für den Druck aufbereitet. Da dieser Abschnitt berichtfüllend ist, wird es demnächst sicher einen weiteren Artikel über das Veröffentlichen on Demand von mir geben.



Das Cover


Auf dem Cover sieht man nicht irgendwelche Personen, sondern mich und meinen Sohn, der mich auf einem Halbmarathon-Test ein Stück begleitet hat. Mehr zu der Geschichte, wie das Foto entstanden ist, findet ihr im Buch. Mein Mann hat dieses Foto gemacht und meine Tochter war an diesem Tag auch dabei. Aus meiner Sicht hat es sich angeboten, ein eigenes Foto zu wählen, statt Stockware zu kaufen. Ich hoffe, dass dies eine gute Entscheidung war.
Ich habe im Nachhinein aber auch schon eine Meinung von einer anderen Selb-Publisherin gehört, dass man sofort sieht, dass sich das Cover selbst gemacht habe. Da war ich natürlich sehr traurig. Aber mir gefällt’s.


Die Veröffentlichung


Nervosität ist das falsche Wort für das, was mir alles durch den Kopf ging, als ich den Button „jetzt vertragswirksam bestellen“ geklickt habe. Da ich das Buch mit einem Dienstleistungsverlag als Self-Publisher veröffentlicht habe, bin ich für Inhalt und Aufmachung selbst verantwortlich. Ich malte mir aus, was alles schief gehen kann, welche grottenschlechten Kritiken ich wohl bekommen werden, wer mir eventuell böse Leserbriefe schickt, und, und, und. Es war wie mit allen neuen Erfahrungen: ich konnte mir nicht vorstellen, was genau passiert, wenn ein Buch veröffentlicht wird. Jeder, der will, kann das jetzt lesen!!! War das wirklich richtig?
Und genau genommen bin ich immer noch nervös. Meine Hände schwitzen, wenn ich daran denke, was mich noch erwartet. Das Buch ist noch ganz neu auf dem Markt und es wurde noch nicht oft gekauft. Bei den Online-Händlern wurde noch keine Rezension verfasst und auch sonst fehlen mir noch Rückmeldungen von fremden Menschen. Denn eine Beurteilung von jemand Fremden ist etwas anderes als die Kritik eines Familienmitglieds oder Freundes. Ich bin einfach so gespannt auf die Reaktionen. Ich traue mich gar nicht, Werbung zu machen, weil ich schlechte Reaktionen befürchte. Aber ich kann mir Zeit lassen. Die Sache ist nun ins Rollen gekommen und ich kann nur abwarten. Und vielleicht schon ans nächste Buch denken.



Unterstützung


Wie schon bei der Vorbereitung auf die Läufe und später beim Schreibprozess, hat mir meine Familie sehr geholfen. Die Kinder konnten das ewige „Guck mal, das ist Mein Buch.“ schon nicht mehr hören, und trotzdem haben sie sich immer wieder mit mir gefreut. Mein Mann hat mir bei der Erstellung der Homepage hilfreiche Tipps gegeben und mich beraten. Außerdem hat er seine Facebook-Kontakte benutzt, um mir ein bisschen Starthilfe zu geben in Sachen Social Network. Inzwischen bin ich selbst bei Facebook, und habe mir dort sogar eine eigene Fanpage eingerichtet, auf der ich alles poste, was mit dem Buch und der Homepage zusammenhängt. Ich würde mich natürlich freuen, wenn der eine oder andere auf ein Like vorbeikommt. Infos gibt’s im PGB.



Das Drumherum


Über das Einrichten einer eigenen Homepage lässt sich ein eigenständiger längerer Bericht verfassen. Hier nur so viel: Ich wollte eine eigene Homepage, die etwas mehr als nur meine web-Visitenkarte ist. Deshalb arbeite ich daran, sie lebendig zu gestalten. Ich wusste nicht, dass eine Veröffentlichung mit so viel Arbeit und so vielen Nebenschauplätzen verbunden ist. Aber mit der Zeit kommt bekanntlich Rat. Ich komme jeden Tag ein Stück vorwärts.
Was die Vermarktung betrifft, stehe ich ebenso am Anfang. Am Anfang konnte man das Buch nur als Print-Version kaufen. Jetzt ist es aber längst auch als ebook erhältlich. Das erleichtert die Sache erheblich.
Meine erste Vermarktungsaktion ist dann ein Aktions-Preis zur Einführung. Außerdem will ich auf Laufveranstaltungen vertreten sein. Dafür habe ich mir T-Shirts mit dem Cover des Buches angefertigt. T-Shirt-Transferfolie macht’s möglich. Sogar meine Familie hat sich für die T-Shirt Aktion begeistert, so dass wir alle (fast alle – mein Sohn ist noch zu jung) beim Kassel-Marathon mitgemacht haben.



Fazit:


Das alles war eine spannende und neue Erfahrung für mich. Und ich kann jedem, der sich nicht sicher ist, ob er es wagen soll, an die Öffentlichkeit zu gehen, nur raten. Tu es!